Zahnärztin Christiane Keil-Hanisch

Tätigkeitsschwerpunkte

Angewandte Individualprophylaxe

Parodontologie

Untere Grabenstr.10

88299 Leutkirch

07561-2488

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Zahnerhaltung

Kunststoff

Ästhetisch sehr anspruchsvolle Füllungen lassen sich mit Komposit, einem speziellen Kunststoff, herstellen: dieses Material lässt sich optimal auf die Farbe Ihrer Zähne abstimmen und ist so nahezu unsichtbar.
 
Bei dieser Füllmethode isolieren wir zuerst den betroffenen Zahn mit Watterollen oder Gummituch von der Mundhöhle, um ihn vor Feuchtigkeit zu schützen. Die Komposit-Füllung bringen wir dann in mehreren Schichten auf den Defekt auf; für hohe Stabilität sorgt das Aushärten jeder Schicht mit UV-Licht.
 
Komposit ist allerdings nicht als Füllmethode bei relativ großen Defekten geeignet. Auch führt der hohe Zeit- und Materialaufwand zu höheren Kosten, die von den gesetzlichen Krankenkassen nur zum Teil getragen werden.

Keramik

Neben Kunststoff ist Keramik eine Alternative, wenn es um ästhetisch ansprechende Füllungen geht. Eine Keramikfüllung lässt sich exakt an die natürliche Farbe der Zähne anpassen und ist im Gegensatz zum Kunststoff auch für den Einsatz im Backenzahnbereich geeignet.
Zunächst muss der Zahn beschliffen werden. Daraufhin fertigt ein Zahntechniker die Keramikfüllung an, welche in einer zweiten Sitzung eingesetzt wird. Mit einem speziellen Kleber wird dabei die Füllung mit dem Zahn verbunden und fügt sich nahezu unsichtbar in ihre Umgebung ein.
 
Der hohe Zeit- und Materialaufwand führt bei Keramikfüllungen zu höheren Kosten, die von den gesetzlichen Krankenkassen nur zum Teil getragen werden.

Wurzelbehandlung

Durch eine tiefe Karies  oder einen Unfall können Bakterien in das Innere eines Zahns eindringen und das Zahnmark befallen. Es entsteht eine Entzündung, die oft mit starken Schmerzen verbunden ist; in manchen Fällen verläuft sie allerdings auch völlig unbemerkt. Das Zahnmark stirbt langsam ab;  Bakterien vermehren sich  und es kommt zu einer Entzündung, die sich über die Wurzelspitzen in den Kieferknochen ausbreiten kann. Ein derartiger Bakterienbefall belastet den gesamten Körper. Oft bildet sich auch ein schmerzhafter Eiterherd an der Wurzelspitze.

Mit einer Wurzelbehandlung (Endodontie) können wir solche Entzündungen therapieren. Hierzu entfernen wir den entzündeten oder abgestorbenen Nerv aus dem Zahninneren und säubern die Wurzelkanäle bis zur Wurzelspitze mit feinen, flexiblen Instrumenten. So können auch feinste und stark gekrümmte Kanäle behandelt werden. Die genaue Lage und Länge der einzelnen Kanäle bestimmen wir anhand von Röntgenaufnahmen oder mit elektrometrischen Messverfahren. Da es sich beim Aufbereiten der Wurzelkanäle um eine extrem filigrane Arbeit handelt, kann sie sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und zieht sich unter Umständen über mehrere Sitzungen hin. Dazwischen versorgen wir Ihren Zahn provisorisch.

Wenn das gesamte erkrankte Gewebe und die Bakterien erfolgreich entfernt sind, füllen wir den Hohlraum auf und verschließen ihn, um eine erneute Entzündung zu vermeiden. Bei Zähnen mit größeren Defekten kann eine Krone zur Stabilisierung des behandelten Zahnes notwendig sein.